KLIMAHANDWERK.BERLIN


Aus Umweltgesichtspunkten ist im Land Berlin die Beschaffung von Holz und Holzprodukten durch die öffentliche Hand nur erlaubt, sofern nachweislich gewährleistet ist, dass das Holz aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt. Diese Vorgehensweise ist verpflichtend für fast alle öffentlichen Beschaffungsstellen in Berlin. Die einzige Ausnahme bilden die Städtischen Wohnungsbaugesellschaften. 


Das bedeutet:

► An holzrelevanten Ausschreibungen in Berlin teilnehmende Bieter:innen müssen die lückenlose Nachweisführung hinsichtlich der Herkunft der eingesetzten Hölzer verbindlich bestätigen, garantieren und anerkannt nachweisen und auf dem Formblatt V 239 F (Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten) bestätigen. 
 

► Betriebe und Unternehmen, welche als Bieter:innen an holzrelevanten Ausschreibungen des Landes Berlin teilnehmen, müssen selber nach einem von der Öffentlichen Hand anerkannten Standard zertifiziert sein, um die Herkunft der eingesetzten Holzprodukte anerkannt belegen zu können.  

Diese anerkannten Standards sind PEFC und FSC. Problem hierbei: Setzen Sie Hölzer ein, die nach dem Standard des PEFC zertifiziert sind, müssen sie selber nach dem Standard des PEFC zertifiziert sein. 

Setzen Sie Hölzer ein, die nach dem Standard des FSC zertifiziert sind, müssen sie selber nach dem Standard des FSC zertifiziert sein. 

Setzen Sie Hölzer nach beiden Standards ein, müssen sie selber nach beiden Standards zertifiziert sein. Ziemlich aufwendig, teuer und irgendwie auch grotesk. 

Aber es gibt ja noch die Möglichkeit der Einzelnachweisvorlage 

Kann gut sein, aber solche Einzelnachweise sind in der Regel auch sehr aufwendig und teuer, denn diese Nachweise 
 

► müssen für jedes Bauvorhaben und jeden Bauabschnitt neu beantragt und erstellt werden.

Von Kammern und Innungen als die Alternative angepriesen sind die Einzelnachweise durch Gutachter der Kammern. Blöde nur, dass Im Land Berlin solche Einzelnachweise 
 

► ausschließlich durch akkreditierte Stellen zulässig sind und eben 
 

nicht durch Gutachter der Kammern.

Das wollen viele zwar nicht wahrhaben aber ändert nichts an dieser Tatsache. Legt man trotzdem einen falschen Einzelnachweis vor, mag das im ersten Moment gutgehen, fliegt den Bieter:innen aber immer häufiger im Nachhinein um die Ohren. Und das kann fatale Konsequenzen haben.  

Eine wirkliche Alternative ist die Teilnahme an der IBT.EARTH Multi-Site Group. Auf der Grundlage der DIN ISO 38200:2018 Lieferkette (Chain-of-Custody) von Holz und Holz basierten Produkten haben wir von It's Business Time IBT.EARTH® entwickelt.

Das markenrechtlich geschützte IBT.EARTH Lieferkettensystem dient der Lokalisierung von Holzrohstoff- und Holzproduktströmen auf der Grundlage ökologisch, ökonomisch, sozial nachhaltiger und zertifizierter Waldbewirtschaftung.  

Bei der Teilnahme an Ausschreibungen des Landes Berlin (sowie bundesweit bei Bundesausschreibungen), welche Holz und Holzprodukte als Teile der Leistungsbeschreibungen beinhalten, wird IBT.EARTH den CoC-Zertifikaten von PEFC* und FSC* im Sinne der Beschaffungsregelung des Landes Berlin und des Bundes als gleichwertig gesetzt und erfüllt die spezifischen Anforderungen aller öffentlichen Beschaffungsstellenbezüglich des Nachweises der Verwendung von Holz und Holzprodukten aus legaler und nachhaltiger Waldwirtschaft. 

Merke: Bei IBT.EARTH ist es völlig egal, ob Sie Holz nach PEFC und/oder FSC nutzen, denn IBT.EARTH 

► vermeidet Irritationen und Nachteile, welche sich durch einen Wechsel von Zertifikaten der Systeme FSC* und PEFC* entlang der Produktkette ergeben können;  

► ermöglicht die Bestimmung des Anteils an zertifiziertem Holz – also der Summe an FSC*- und PEFC*-Zertifikaten. Nach diesen Systemen zertifizierte Materialien und Mengen müssen beim IBT.EARTH System nicht getrennt voneinander betrachtet und gehandelt werden: 

► ermöglicht entsprechend zertifizierten Betrieben und Unternehmen, bei relevanten Vergabeverfahren für die Erklärung für die Verwendung von Holzprodukten (Formblatt 248) das IBT.EARTH® Zertifikat als Nachweis aufführen. 
 

► gibt es Borchert fix und fertig als IBT.EARTH deklariert. So Ist Ihr Aufwand noch geringer! 


 

Über 150 Betriebe und Unternehmen sind bereits dem IBT.EARTH System angeschlossen, alleine in Berlin/Brandenburg sind es 75 Betriebe und Unternehmen. 

Hier finden Sie die IBT.EARTH zertifizierten Betriebe 

aus Berlin und Brandenburg.

IBT.EARTH kann noch mehr:

EINE Zertifizierung - VIER Nachweismöglichkeiten !

Nachweismöglichkeit 1: Nachhaltige, zertifizierte Waldbewirtschaftung. 

► Handwerker:innen sind Klimaschützer:innen. Alle dem IBT.EARTH System angeschlossenen Betriebe und Unternehmen benötigen als Bieter:in bei Ausschreibungen der Öffentlichen Hand keine weiteren Zertifizierungen zum Nachweis der Holzherkunft aus verantwortungsbewusst bewirtschafteten und anerkannt zertifizierten Wäldern.

Unabhängig davon, welches Holz anerkannter Waldzertifizierungssysteme eingesetzt wird. Die dem IBT.EARTH System angeschlossenen Betriebe und Unternehmen vermeiden so Irritationen und Nachteile, die sich durch einen Wechsel zwischen verschiedenen anerkannten Systemen entlang einer Produktkette ergeben können.


Solche Produkte dürfen als X % IBT.EARTH zertifiziert aus nachhaltiger, zertifizierter Waldbewirtschaftung deklariert werden.

IBT.EARTH zertifiziert - aus nachhaltiger, zertifizierter Waldbewirtschaftung

Nachweismöglichkeit 2: Überwachte Lieferketten 

► Handwerksbetriebe sichern die Nahversorgung, setzen möglichst regionale Rohstoffe ein und vermeiden lange Lieferketten. So wird der Ressourcenverbrauch reduziert und regionale Wertschöpfungsketten werden gestärkt. Um solche Lieferketten geografischer Herkunft anerkannt zu deklarieren, verweist IBT.EARTH auf regionale Produkte mit kurzen Transportwegen (CO 2 Bilanz Radius 150 km).

Solche Produkte dürfen als 100% IBT.EARTH spezifiziert aus bekannten Holzursprung oder als 100% IBT.EARTH spezifiziert aus regionaler Herkunft mit kurzen Transportwegen deklariert werden.

IBT.EARTH spezifiziert - aus überwachten Lieferketten

Nachweismöglichkeit 3: Nachhaltige/r Konsum und Produktion

► Unser Planet ist nur begrenzt belastbar. Um auch künftig gut leben zu können, gilt es unseren Konsum und unsere Produktionstechniken zu verändern. Ein Baustein dazu sind Regeln für den Umgang mit begrenzten Ressourcen, für den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz.  


IBT.EARTH unterstützt das UN-Ziel 12 (SDG-Ziel 12) „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“. Material, bei dem die Einhaltung der Anforderungen der Sorgfaltspflichtregelungen zur Vermeidung umstrittener Quellen nachgewiesen werden kann erhält die Aussage: 

 

100% IBT.EARTH verifiziert aus legalem Holzeinschlag.

                                            IBT.EARTH verifiziert

Nachweismöglichkeit 4: Recycelte Produkte

► Handwerksbetriebe retten, wo andere wegwerfen. Reparieren, Instandsetzen und Erhalten sind die Kernkompetenzen des Handwerks. Wiederverwenden statt Wegwerfen. So werden Ressourcen geschont.

Um ökologisch und ökonomisch sinnvoll bauen zu können, muss insbesondere die Bauwirtschaft ihre Prozesse auf eine zirkuläre Wertschöpfung umstellen, Andernfalls sind Klimaschutz, Kostenverträglichkeit und Rohstoffproduktivität nicht miteinander zu vereinen.

Materialien, welche aus dem Abfallstrom zurückgewonnen oder anderweitig daraus abgeleitet wurden (beispielsweise Abrissholz), dürfen als 100 % IBT.EARTH recycled deklariert werden. 

                                         IBT.EARTH recycled

KLIMAHANDWERK.BERLIN - in Kooperation mit:

IBT.EARTH ist eingetragen beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wortmarke (30 2018 237 601) sowie als Wort-Bildmarke (30 2018 237 635). Markeninhaberin: Nina Bielen.
Zertifikatshalterin der PEFC-Multi-Site Group IBT.EARTH DC-COC-000963: It's Business Time, Inhaberin: Nina Bielen Zertifikatshalterin der DIN ISO 38200 Multi-Site Group IBT.EARTH: It's Business Time, Inhaberin: Nina Bielen.
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