Im Gespräch mit Bernd Bielen

IBT.EARTH Projektmanagement

Öffentliche Beschaffung von Holz und Holzprodukten.

Klimaverantwortung gemeinsam leben - bei gleichzeitigem Bürokratieabbau.

2) IBT.EARTH spezifiziert - aus überwachten Lieferketten 

► Handwerksbetriebe sichern die Nahversorgung, setzen möglichst regionale Rohstoffe ein und vermeiden lange Lieferketten. So wird der Ressourcenverbrauch reduziert und regionale Wertschöpfungsketten werden gestärkt. Um solche Lieferketten geografischer Herkunft anerkannt zu deklarieren, verweist IBT.EARTH auf regionale Produkte mit kurzen Transportwegen (CO 2 Bilanz Radius 150 km).

Solche Produkte dürfen als 

100% IBT.EARTH 10C0003 spezifiziert aus bekannten Holzursprung, oder als 

100% IBT.EARTH 10C0003 spezifiziert aus regionaler Herkunft mit kurzen Transportwegen 

deklariert werden. 

3) IBT.EARTH verifiziert - aus legalem Holzeinschlag 

► Unser Planet ist nur begrenzt belastbar. Um auch künftig gut leben zu können, gilt es unseren Konsum und unsere Produktionstechniken zu verändern. Ein Baustein dazu sind Regeln für den Umgang mit begrenzten Ressourcen, für den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz.  


IBT.EARTH unterstützt das UN-Ziel 12 (SDG-Ziel 12) „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“. Material, bei dem die Einhaltung der Anforderungen der Sorgfaltspflichtregelungen zur Vermeidung umstrittener Quellen nachgewiesen werden kann erhält die Aussage: 

 

100% IBT.EARTH 10C0003 verifiziert aus legalem Holzeinschlag. 

4) IBT.EARTH recycled 

► Handwerksbetriebe retten, wo andere wegwerfen. Reparieren, Instandsetzen und Erhalten sind die Kernkompetenzen des Handwerks. Wiederverwenden statt Wegwerfen. So werden Ressourcen geschont.

Um ökologisch und ökonomisch sinnvoll bauen zu können, muss insbesondere die Bauwirtschaft ihre Prozesse auf eine zirkuläre Wertschöpfung umstellen, Andernfalls sind Klimaschutz, Kostenverträglichkeit und Rohstoffproduktivität nicht miteinander zu vereinen.

Materialien, welche aus dem Abfallstrom zurückgewonnen oder anderweitig daraus abgeleitet wurden (beispielsweise Abrissholz), dürfen als 

100 % IBT.EARTH 10C0003 recycled

deklariert werden. 

Einzelnachweisführung Berlin

Wie kam es dazu? Bei der Prüfung, welche unabhängigen und sachkundigen Institutionen - über die akkreditierten Stellen hinaus - eine Überprüfung und Ausstellung eines Einzelnachweises in Berlin durchführen können, kam das Land Berlin zu folgendem Ergebnis:

 

Die Anforderungen hinsichtlich Unabhängigkeit sowie Sachkunde von akkreditierten Prüfstellen sind in der DIN EN ISO 17065 beschrieben. Die Norm DIN EN ISO 17065 enthält daher Grundsätze und Anforderungen für die Kompetenz und Unparteilichkeit der Zertifizierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen sowie der Stellen, die diese Tätigkeiten anbieten. Diese Anforderungen sollten analog auch für weitere Prüfstellen zu Grunde gelegt werden, um die gebotene Gleichwertigkeit von Prüfstellen zu gewährleisten.   

 

Bezüglich der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen der Handwerkskammer ist die Sachkunde zweifellos gegeben. Die Unabhängigkeit bzw. Neutralität muss jedoch bei diesen Personen in Frage gestellt werden Für derartige Verbände ist der Punkt A 2 Unterpunkt 2c der DIN EN ISO 17065 (Unabhängigkeit und Interessenvertretung) zu beachten, wonach hinsichtlich der Unparteilichkeit bei einer Interessenvertretung Befangenheit / Risiken bestehen. 

 

Folglich könnten Verbände zwar einen derartigen Service der Einzelnachweise für ihre Mitglieder anbieten, aber es müsste dann eine regelmäßige Überprüfung dieser Fachverbände hinsichtlich Neutralität durch eine unabhängige Organisation wie akkreditierte Zertifizierer erfolgen.


Hinsichtlich der Unabhängigkeit bzw. Neutralität sowie der Vermeidung von Befangenheit wäre es zielführend, wenn bei solchen entsprechenden Prüfstellen für Einzelnachweisausstellung eine Überprüfung hinsichtlich Neutralität durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle erfolgen würde. Durch derartige Festlegungen wären die Anforderungen an Prüfstellen für den Einzelnachweis transparentabschließend und einheitlich geregelt.  

 

Da dies aber von den Kammern nicht umgesetzt wurde, wurde das entsprechende Formblatt 248 Bund für Berlin durch Formblatt V 239  F (Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten) neu aufgelegt.

Legen Bieter:innen solche nicht anerkannten Einzelnachweis den Behörden vor, mag das im ersten Moment gutgehen, entbindet die Bieter:innen aber nicht von der Haftung und fliegt ihnen regelmäßig im Nachhinein um die Ohren. Genau dann, wenn sich korrekt verhaltene Bieter:innen beim Berliner Senat darüber beschweren. Das kann dann fatale Konsequenzen haben.  

IBT.EARTH ist eingetragen beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wortmarke (30 2018 237 601) sowie als Wort-Bildmarke (30 2018 237 635). Markeninhaberin: Nina Bielen.

Zertifikatshalterin der IBT.EARTH Multi-Site Group DINC-PEFC-COC-000963 und IBT.EARTH Multi-Site Group  10C0003  DIN ISO 38200: It's Business Time, Inhaberin: Nina Bielen.

Die Verwendung der Marke PEFC ist durch die Warenzeichennummer 04-31-2313 lizenziert.

copyright 2011-2022 - Nina Bielen